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Einige
Argumente für einen nachhaltigen Walfang Der
Verzehr von Walfleisch ist weit umweltfreundlicher als der Konsum des
Fleisches von Rindern, Schafen oder Schweinen. Die Ernte aus den Überschüssen
der Natur führt nicht zu einer Zerstörung von Artenvielfalt und
Biotopen, wie es die Umwandlung zu landwirtschaftlichen Nutzfläche nach
sich zieht. Walfang
zerstört nicht die Umwelt und ist sehr energiesparend – die
Rindfleischproduktion erfordert sehr viel mehr Energie als die
Walfleischproduktion. Tierschutz:
Als freilebenden Tiere bleiben Walen die Leiden von landwirtschaftlichen
Nutztieren aus der Massentierhaltung und dem Viehtransport erspart. Die
Produkte aus dem Walfang (Fleisch, Speck, Flossen u.a.) dienen der
menschlichen Ernährung. Walfleisch
ist eiweißreich (23,5%),
mager und schmackhaft. Walprodukte sind reich an Omega-3-Fettsäuren,
Selen und Vitamin E, die der menschlichen Gesundheit förderlich sind,
weil sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes verhindern. Der
Walfang setzt die Prinzipien von Bewahrung und nachhaltiger Nutzung, wie sie
1992 in Rio de Janeiro in der Agenda 21 beschlossen wurde,
in die Praxis um. Walfang
verschafft den Menschen in vielen Küstenorten einen wichtigen
Beitrag zum Lebensunterhalt, sowohl für die eigene Ernährung als auch in
Form eines handelbaren Gutes. Die
Jagd ist in vielen Gesellschaften das primäre Mittel, um traditionelles
ökologisches Wissen von Generation zu Generation weiterzuvermitteln. Die
große Bedeutung dieses Wissens für die Menschheit wird von der
Biodiversitäts-Konvention der Vereinten Nationen anerkannt. Die
Erkenntnis, daß es kulturelle Unterschiede gibt und daß Minderheiten
(und nicht nur die Mehrheit) Rechte haben, besonders wenn versucht wird,
Aktionen eine ethische Grundlage zu geben. Es
ergibt keinen Sinn, von der nachhaltigen Nutzung traditioneller,
nachwachsender Rohstoffe in seiner Gesellschaft abzusehen und sich
stattdessen auf die möglicherweise unsicheren Fleischimporte aus den Ländern
der Agrarindustrie zu verlassen. |
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