| Source: Letter from High North Alliance in response to the letter about whaling from Greenpeace Germany supporters to Norwegians. | ||
Letter from High North Alliance to Greenpeace |
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| Reine i Lofoten, 20.07.99 Liebe Greenpeace-Mitglieder in Deutschland, wir nehmen mit Freude die Bestrebungen von Greenpeace Deutschland zur Kenntnis, einen persönlichen Kontakt" zwischen seinen Mitgliedern und norwegischen Staatsbürgern herzustellen und den Austausch von Ansichten über den norwegischen Walfang einzuleiten. Allerdings werden die von Greenpeace Deutschland verfaßten Standardbriefe, die in diesen Tagen mit den individuellen Unterschriften von Greenpeace-Mitgliedern versandt werden, diesen Bestrebungen nicht gerecht. Ein gleichlautendes Schreiben, das in mehreren Tausend Exemplaren verschickt wird, kann kaum als persönlich bezeichnet werden. Sollte es aber einige Greenpeace-Mitglieder geben, die eine wirklich persönliche und offene Kommunikation mit Norwegern führen möchten, stellen wir gerne eine solche Verbindung her. Man braucht uns nur eine E-Mail zu schicken: hna@highnorth.no. Leider wird der Briefwechsel in den meisten Fällen auf Englisch geführt werden müssen. Wir wollen auch einen öffentlichen Austausch von Meinungen zwischen deutschen Greenpeace-Mitgliedern, Norwegern und anderen Interessenten in Gestalt einer Diskussionsseite auf unserer homepage einrichten: http://www.highnorth.no. In dem Standardschreiben von Greenpeace wird behauptet, daß Argumente gegen den Walfang, die nicht auf die Tierrechtsphilosophie aufbauen, in Norwegen selten zu hören sind. Die Intention jenes Briefes sei, diese Argumente herauszustellen. Wir wollen nicht ohne weiteres dieser aufgestellten Behauptung zustimmen. Aber wir stimmen völlig damit überein, daß man keine qualifizierte Debatte führen kann, ohne die gegenseitigen Standpunkte und Argumente zu kennen. Deshalb stellen wir das Greenpeace-Schreiben auf unsere homepage. Wir hoffen, daß Greenpeace Deutschland das gleiche mit unserem Brief tut. Wir möchten mit diesem Brief versuchen dazu beizutragen, daß die Diskussion auf einer Faktenbasis geführt wird, die so gut wie möglich ist. Wir haben unsere klare Meinung darüber, welche Quellen die besten Informationen über den aktuellen Status der Walbestände, über die Qualität der Tötungsmethoden oder über den Inhalt der relevanten internationalen Vereinbarungen geben. Diese werden hier vermittelt. Falls Greenpeace Deutschland meint, daß andere Quellen relevanter seien, ist uns sehr daran gelegen, auch diese durch unsere website bekanntzumachen. Wir haben bereits eine Reihe von links zu Greenpeace und anderen Anti-Walfang-Organisationen auf unserer website. Das belegt unseren Wunsch nach einer offenen Diskussion. Wir haben bis jetzt leider noch nicht registrieren können, daß irgend eine Anti-Walfang-Organisation einen link zu unserer website gelegt hat. Wir würden sehr gerne unsere Organisation und ihre Ziele der deutschen Öffentlichkeit vorstellen. Die High North Alliance ist eine Dachorganisation für die Jäger mariner Säugetiere in Kanada, den Färöer-Inseln, Grönland, Island und Norwegen. Unser Ziel ist es, das Recht dieser im hohen Norden gelegenen Gemeinden auf eine nachhaltige Bejagung mariner Säugetiere zu vertreten und sicherzustellen, daß diese Jagd auf einem nachhaltigen Niveau betrieben wird. Das bedeutet unter anderem, daß man die Entwicklung der Bestände überwachen und die Jagd kontrollieren muß. Alle Küstengemeinden, die heutzutage Meeressäuger nutzen, sind ein Teil der globalen Handels- und Finanzwirtschaft, obwohl die Jagd zur Selbstversorgungszwecken in vielen Orten weiterhin wichtig ist. Es ist deshalb ganz entscheidend für die Zukunft dieser Gemeinden, daß sie für ihre Produkte Märkte finden. Das gilt sowohl für die Urbevölkerungen als auch für andere. Die Inuit-Gemeinden, die von der Anti-Robben-Kampagne in den 80er Jahren getroffen wurden, haben weiterhin große soziale und wirtschaftliche Probleme. (Siehe dazu auch die Dokumentation auf folgenden Seiten: US Import Ban, Trade barriers and the indigenous peoples' products, The United States and trade in seal skins) Greenpeeace hat sich zum prinzipiellen Gegner jedweder wirtschaftlichen Ausnutzung einzelner Tierarten erklärt. Das betrifft alle Meeressäuger, sowohl Wale als auch Robben, und außerdem Känguruhs. Heute wird nur noch die Walkampagne aktiv betrieben. Wir haben wiederholt Anfragen an Greenpeace gerichtet, ob die Organisation ihren Standpunkt geändert habe und nun eine kommerzielle Nutzung der großen Bestände an Känguruhs und Robben akzeptieren könne, aber wir haben bislang keine andere Antwort bekommen als daß wir keine aktive Kampagne haben". Es ist vollkommen offenbar, daß ein Verbot der wirtschaftlichen Nutzung dieser Arten nicht ökologisch zu begründen ist. Das meinte auch der frühere Vorsitzende von Greenpeace Norwegen, Leif Ryvarden, der Biologieprofessor an der Universität Oslo ist, zu den Zwergwalbeständen im Nordantlantik: "Als Naturwissenschaftler kann ich nicht akzeptieren, daß Greenpeace vorbehaltlos gegen Walfang ist. Es muß möglich sein, von einem nachwachsenden Rohstoff zu ernten. Für mich ist das ein zentrales Prinzip und ich habe daraus die Konsequenzen gezogen, indem ich zurückgetreten bin" (Dagbladet, 2. August 1991). Professor Ryvarden stimmt hier mit allen norwegischen Umweltschutzorganisationen überein. Im Greenpeace-Brief wird nicht abgestritten, daß der Widerstand gegen den Walfang auf Tierrechtsargumenten aufbauen kann, aber es wird behauptet, daß es auch andere gewichtige Argumente gäbe. Das Problem ist nur, daß wenn auch Tierrechtsargumente bei den Walfanggegnern im Hintergrund stehen, es sinnlos ist, die anderen, ökologischen oder juristischen, Argumente zu diskutieren. Wenn man meint, gewisse Tierarten hätten ein Recht auf individuelles Leben, spielt es keine Rolle, wieviele Individuen es davon gibt oder wie die Jagd geregelt und kontrolliert wird. Tierrechte sind eine dogmatische Ideologie, die sich nur mit einer Lösung zufriedengibt: Keine Jagd. Eine Traueranzeige" für einen Wal-Trauermarsch" von Greenpeace in Österreich ist ein schillerndes Beispiel dafür, wie Walfang mit Mord gleichgesetzt wird: In großer Trauer geben wir bekannt, daß unser Freund und Bruder, Zwerg Wal, nach kurzem und brutalen Mord von uns gegangen ist". Vom Greenpeace-Standpunkt läßt sich nicht sagen, er sei auf Tierrechte gebaut, weil er nur ausgewählte Arten und diese nur vor kommerzieller Nutzung schützt. Aber die Dogmatik ist gleich. Wie diese Aussagen belegen gibt es keine andere Lösung als die Beendigung jeglichen kommerziellen Fangs für alle Zeiten: Greenpeace ist gegen jeglichen kommerziellen Walfang und wird niemals irgend ein System unterstützen, welches Quoten für die Tötung von Walen hergeben würde, wie die sogenannte Revised Management Procedure (RMP), die zur Beratung auf dem diesjährigen Treffen der Internationalen Walfangkommission ansteht. Unser Ziel ist es sicherzustellen, daß die RMP niemals eingesetzt werden kann. (Peter Melchett, Executive Director, Greenpeace UK, 1994). "Kein Walfang, jetzt nicht, niemals!" (Greenpeace Presseerklärung, 1992,). Der Vorschlag eines weltumspannenden Schutzgebietes ist nur eine neue Variante dieses Anliegens. Greenpeace bittet uns, mit dem Fang zu warten, bis die Internationale Walfangkommission einen Bestandsregelungsmechanismus herausgebracht und Quoten festgelegt hat. Es fällt schwer, dies als einen ehrlich gemeinten Vorschlag aufzufassen, da die Organisation auf der anderen Seite eine intensive Kampagne betreibt, um zu verhindern, daß die Walfangkommission einen Bestandsregelungsmechanismus beschließt. Der Vorgang zur Ausarbeitung eines Bestandsregelungsmechanismus hat nun mehr als zehn Jahre gedauert. Ein Modell zur Quotenberechnung ist fertig, aber unter den Walfanggegnern (die über die meisten Stimmen in der Walfangkommission verfügen) ist kein Wille vorhanden, dafür zu sorgen, daß der Schlußstein, eine Kontrollverordnung, eingesetzt wird. Wir haben große Schwierigkeiten zu verstehen, was gegen eine nachhaltige, durch eine internationale Organisation kontrollierte, Nutzung eines großen Walbestandes spricht. Das Quotenberechnungsmodell, das die Internationale Walfangkommission entwickelt hat, wird von deren wissenschaftlichem Sekretär wie folgt beschrieben: (Es) ist das am härtesten geprüfte Verwaltungsmodell für eine natürliche Ressource, die bis jetzt entwickelt wurde. Es setzt Standards für die Verwaltung aller mariner und anderer lebender Ressourcen. (Eine genaue Beschreibung dieses Verwaltungsmodells unda das Quota Calculation Model. Das Hauptargument im Greenpeace-Brief an Norwegische Bürger ist, daß selbst wenn der Fang legal im Sinne des Walfangübereinkommens ist - und auch wenn er tragfähig wäre - er gegen den Geist dieser internationalen Konventionen" ist. Betrachtet man den Inhalt des Walfangübereinkommens genauer, so wird deutlich, daß es gerade die dogmatische Anti-Walfang-Position von Greenpeace ist, die gegen den Geist" des Übereinkommens verstößt. Das satzungsmäßige Ziel des Übereinkommens ist es: ...ein System der internationalen Regelung zu schaffen, um die angemessene und wirksame Erhaltung und Erschließung der Walbestände ... zu gewährleisten." Weiter heißt es, ...daß es wesentlich ist, alle Walarten vor weiterer Überfischung zu schützen...", aber auch, daß ... die Zunahme der Walbestände eine Erhöhung der Zahl der Wale zulassen wird, die ohne Gefährdung dieser Naturschätze gefangen werden können." Alle Beschlüsse der Walfangkommission ...müssen sich auf die zur Erreichung der Ziele und Zwecke dieses Übereinkommens und die zur Erhaltung, Erschließung und bestmöglichen Nutzung der Walbestände erforderlichen Änderungen beschränken", sie müssen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen" und sie ...müssen die Interessen der Verbraucher von Walerzeugnissen sowie der Walfangindustrie berücksichtigen". Der Geist des Walfangübereinkommens ist eindeutig, den kommerziellen Walfang nachhaltig zu gestalten, nicht, ihn prinzipiell zu verbieten. Das ganze Übereinkommen dient nur der Förderung des Walfangs", beklagte der Vertreter Neuseelands in der Walfangkommission im Jahre 1993. Er behauptete, die Mehrheit der Mitgliedsstaaten würde mit den Zielen der Kommission nicht mehr einverstanden seien, da sie sich kommerziellem Walfang widersetzten. Dennoch ist nie ein Versuch unternommen worden, den Vertrag neu zu verhandeln. Nach dem Vertrag sind die Mitgliedsstaaten verpflichtet, aktiv an der Erfüllung der Vertragsziele mitzuarbeiten, aber diese Verpflichtung wird von den Ländern, die mit den Zielen nicht einverstanden sind, nicht respektiert. Der Mann, der den Vorschlag machte, Bäumen juristische Rechte zu geben, der amerikanische Jura-Professor Christoffer Stone, warnte vor den Folgen eines solchen mangelnden Respekts vor eingegangenen Verträgen: "Schlimmstenfalls könnte die Moral der Geschichte der IWC folgende sein: Wird jeder Staat, der einem weltweiten Übereinkommen zum Schutz der Umwelt oder Ressourcen beitritt, sich selbst in einem System gefangen sehen, von dem sich herausstellt, daß es seine ursprünglichen Voraussetzungen ablegt und seinen eigenen wissenschaftlichen Beratern wenig Beachtung schenkt?" Und genau dies geschieht jetzt. Kanada trat aus der Walfangkommission aus und beabsichtigt nicht, wieder eine Mitgliedschaft zu beantragen, obwohl man in der Zwischenzeit den Walfang wieder aufgenommen hat. Das ist unter anderem auf den Druck der kanadischen Inuit zurückzuführen, die behaupten, die IWC werde von Anti-Jagd-Sentimentalitäten der Schützer dominiert". Auch Island hat sich aus der Walfangkommission abgemeldet und erwägt nun die Wiederaufnahme des Fangs. Diese Anti-Jagd-Emotionen macht die IWC für Walfänger nicht gerade besonders attraktiv. Die Autorität der IWC ist in Gefahr, wenn Regierungen weiterhin ein endgültiges Aus für den kommerziellen Walfang hinnehmen" ist in einer jüngst verbreiteten Pressemitteilung von WWF International nachzulesen, die befürchtet, daß die Entscheidungsfindung über Wale aus den Händen der IWC genommen werden kann". Die Organisation empfiehlt einen Kompromiß, der einen sehr begrenzten kommerziellen Küstenwalfang erlauben könne. Wir stimmen der vom WWF empfohlenen Lösung nicht zu, aber der WWF-Ansatz - im Gegensatz zum dogmatischen Stand von Greenpeace - öffnet zumindest die Tür für Kommunikation und Verhandlungen. Im Greenpeace-Brief wird behauptet, das Norwegische Beispiel könne zu einer unkontrollierten Wiederaufnahme des Walfang weltweit führen. Die High North Alliance kann nur für ihre Mitglieder sprechen, aber wir können versichern, daß es außer Frage steht, daß die Küstengemeinden im Nordatlantik ihr Recht auf die nachhaltige Nutzung von marinen Säugern aufgeben werden. Die einzige Möglichkeit, Walfang unter internationaler Kontrolle zu halten, ist die Verabschiedung eines Verwaltungsschemas auf der Grundlage der Satzung der Walfangkommission; um sicherzustellen, daß Walfang nachhaltig betrieben wird. Sollte dies nicht innerhalb der IWC möglich sein, werden andere internationale Organisationen sich dieser Aufgabe annehmen. Die North Atlantic Marine Mammal Organisation ist für den Nordatlantik eine naheliegende Alternative. Es gibt gute Gründe, auf der Hut zu sein und sicherzustellen, daß man keine Wiederholung des Raubbaus der Tranindustrie erlebt. Diese bedeutende Industrie ist allerdings tot und wird nicht wieder auferstehen, da man heutzutage einen viel günstigeren Ersatz für Waltran gefunden hat. Gleichzeitig haben wir das Bedürfnis, darauf hinzuweisen, daß die internationalen Kapitalinteressen, die jenen Fang steuerten, niemals im Hohen Norden angesiedelt waren sondern sich in gemäßigteren Zonen aufhielten. Der heutige Fang hat ein viel bescheideneres Ausmaß. Das wichtigste Produkt heute ist Fleisch für den menschlichen Konsum. Es gibt keine andere Grundlage für die Existenz der Menschheit auf dieser Welt als eine nachhaltige Nutzung nachwachsender Rohstoffe. Mit der internationalen Aufmerksamkeit rund um den Walfang - und den gewaltigen Anstrengungen, die für die Entwicklung einer Nachhaltigkeit sichernden Verwaltungsordnung aufgewandt wurden - könnte der Walfang ein Vorbild für eine durch internationale Verwaltungskooperation gesicherte Ressourcennutzung sein. Wir wollen liebend gern mit Umweltschutzorganisationen für ein solches Ziel zusammenarbeiten. Ein weiteres Hauptargument im Greenpeace-Brief ist, daß die norwegischen Küstengemeinden den Zwergwalfang nicht brauchen, weil mit der Entwicklung von Wal-Safari-Tourismus mehr Geld zu verdienen sei. Es ist schon erstaunlich festzustellen, daß eine Umweltorganisation den Ausbau des Tourismus empfiehlt! Unsere Auffassung davon ist, daß dieser - im Gegensatz zu einem nachhaltigem Walfang - eine Reihe negativer Auswirkungen auf die Umwelt haben kann. Es ist schwierig, eine umweltgerechtere Aktivität zu finden als eine energieschonende und nachhaltige Nutzung einer erneuerbaren Ressource für Nahrungszwecke. Es hat bereits eine Diskussion über Whale-watching zwischen Greenpeace und der High North Alliance gegeben. Diese findet sich auf unserer website. Die High North Alliance hat keine Einwände gegen einen Ausbau des Whale-watching, solange man die negativen Auswirkungen auf die Umwelt begrenzt. Ganz im Gegenteil sind wir der Meinung, daß dies die Wirtschaft in einzelnen Küstengemeinden stärken kann. Aber Whale-watching ist kein Grund, um einen nachhaltig betriebenen Walfang aufzugeben. Umgekehrt sollte ein Einblick in die Fangkultur für Deutsche Touristen interessant sein. Wir gehen davon aus, daß Deutsche Touristen - egal ob Greenpeace-Mitglieder oder nicht - keine kulturelle Einbahnstraße als Voraussetzung für Tourismus voraussetzen. Falls doch, empfehlen wir lieber einen Besuch in Euro-Disney. Dann zum Thema Internationaler Handel": Wir sind darüber im Klaren, daß ein Handel mit Walfleisch und Speck aus legalen und nachhaltigen Quellen einen Deckmantel für den Verkauf von Produkten aus illegalem Fang und vielleicht aus bedrohten Beständen bilden kann. Deshalb muß ein solcher Handel strenger Kontrolle unterworfen werden und es müssen Regelungen geschaffen werden, die es ermöglichen, legale von illegalen Produkten zu unterscheiden. Diese Überlegungen stehen hinter der Tatsache, daß die norwegischen Behörden von jedem erlegten Wal DNA-Proben nimmt. Die DNA-Fingerabdrücke werden durch ein Gesamtregister zugänglich gemacht. Dadurch wird es möglich zu prüfen, ob Fleisch im Handel aus legalen Quellen stammt. Die Aufhebung des internationalen Handelsverbotes kann davon abhängig gemacht werden, daß solche Regelungen in Gang gesetzt werden und kann für einen begrenzten Zeitraum erteilt werden, um zu sehen, wie es funktioniert. Sollte der Handel unerwünschte Folgen haben, ist es uneingeschränkt möglich, das Verbot wieder einzuführen. Für die weitere Diskussion des Handels-Gesichtspunktes verweisen wir auf die folgenden; ADDENDUM und The Fall of Conservation?. Wir möchten darauf aufmerksam machen, daß Auskünfte über die Bestandsschätzungen für die beiden nordatlantischen Zwergwalbestände, die von Norwegen bejagt werden, die Northeast Atlantic minke whale stock and the Central North Atlantic minke whale stock Falls jemand eine Diskussion der Tierschutzargumente vermißt, verweisen wir auf die Ansichten von Peter Sandøe, Philosoph und Leiter des dänischen Tierethischen Rates und auf die Beschreibung der Tötungsmethoden im norwegischen Zwergwalfang: (Times to Death Unchanged and The Hunt) Die Broschüre "Die Jäger des Meeres Walfänger und Robbenjäger im Nord-Atlantik" gibt einen guten Überblick über die verschiedenen Fangtraditionen im Nordatlantik und die Argumente der Fangkulturen. Die Broschüre kann bei der High North Alliance bestellt werden: hna@highnorth.no, P.O. Box 123, N-8398 Reine i Lofoten, Norwegen. Bitte lesen Sie diese bevor Sie die Diskussion beginnen! Zum Abschluß wollen wir daran erinnern, daß eine Klärung der Position von Greenpeace zum Walfang für die weitere Diskussion notwendig ist. Ist es so, daß die Organisation weiterhin auf dem Standpunkt steht, daß gewisse beliebte Arten wie Robben, Känguruhs und Wale nicht für kommerzielle Zwecke getötet werden dürfen? Eine Klärung dieser Frage ist erforderlich, um eine ernsthafte Diskussion aufnehmen zu können. Wir freuen uns außerdem darauf, diesen Brief auf der website von Greenpeace in Deutschland zu sehen!
Mit freundlichem Gruß für die High North Alliance
Rune Frøvik Sekretär |
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